Mission
Leitbild
Die Entwicklung von Betriebssystemen durch die Einbindung in das Cloud-Native-Ökosystem beschleunigen und damit neuen Mitwirkenden den Einstieg in Open Source erleichtern.
Engagement für das Ökosystem
- Die Erfahrung mit Upstream-Projekten verbessern: das traditionelle Distributionsmodell ganz hinter sich lassen und sich auf diese Bereiche konzentrieren:
- Flathub
- Homebrew
- Ein Basis-Betriebssystem-Image
- Bei Images einen „distroless“-Ansatz verfolgen: Das Projekt soll im Hintergrund bleiben.
- Beiträge zu Upstream-Projekten aktiv fördern, indem der Umfang bewusst begrenzt wird. So verstehen Nutzende, wie wichtig die Unterstützung von Flathub und Homebrew ist.
- Neuen Mitwirkenden den Einstieg in Open Source ermöglichen: durch Schulungsangebote, Mentoring-Programme und verschiedene Möglichkeiten zur Mitarbeit bei Open-Source-Organisationen. Zunächst bei der CNCF/Linux Foundation und hoffentlich später auch darüber hinaus!
- Apache Buildstream, bootc, podman, kubernetes und andere distributionsunabhängige Werkzeuge aktiv unterstützen.
Community und Projekt
- Ein gut geführtes Open-Source-Projekt anstreben.
- Eine dezentrale Führung, wie sie erwartet wird:
- Das Projekt soll die meisten Prüfungen zur Gesundheit von Open-Source-Projekten bestehen können, die ein typisches OSPO bei einer sorgfältigen Prüfung durchführen würde. Das Team ist noch nicht so weit, aber das Ziel ist erreichbar.
- Projektressourcen sollen gemeinsam genutzt und dezentral verwaltet werden, ohne BDFL-ähnliche Strukturen.
- Ziel ist der Beitritt zu einer Stiftung oder Genossenschaft, die das langfristige Bestehen des Projekts sicherstellen kann.
- Transparenzziele erfüllen: Langfristiges Vertrauen ist ein Ziel. Deshalb müssen Prozesse vorhanden sein, die verhindern, dass Wissen nur bei einzelnen Personen liegt.
- Eine gut strukturierte und vielfältige Community:
- Ausdrücklich formulierte Community-Werte und ein Verhaltenskodex.
Was das Projekt nicht anstrebt
- Das Projekt setzt auf einen minimalistischen Ansatz für Menschen, die derzeit kein Linux verwenden. Es richtet sich an die 96 %, nicht an die 4 %:
- Fokus auf die langfristige Nutzbarkeit der Installation.
- Die Tage 0 bis 3 machen nur einen Bruchteil der Lebensdauer eines Computers aus. Das Projekt investiert bewusst in eine Installation, die über die gesamte Lebensdauer der Hardware bestehen soll.
- Das Projekt wird konsequent entscheiden, was nicht zum Umfang gehört. Es gibt keine Mehrarbeit ohne Grund: Als SRE- und Cloud-Native-Team setzen wir auf Automatisierung statt auf eigene Installationsprogramme zur Partitionierung von Festplatten – dafür ist keine Zeit.
- Wenn das Team etwas selbst entwickeln muss, dann nur, weil es keine andere Wahl gibt, und nicht, weil es das gern tut.
- Das Projekt ist hinsichtlich seiner Funktionen weitgehend vollständig und plant keine größeren Änderungen. Es befindet sich nicht ganz im „Wartungsmodus“, fügt aber auch nicht in größerem Umfang Code hinzu. Das Team sagt frühzeitig „Nein“, damit das Projekt schlank bleibt.
- Das Ziel ist, Menschen das zu geben, was sie möchten, mit Fokus auf Nachhaltigkeit und Wartbarkeit: eher „Ein Linux-erfahrener Freund hat das für mich eingerichtet“ als ein Fork oder ein Derivat.
- Teammitglieder verfügen über jahrzehntelange Erfahrung mit Linux-Distributionen. Distributionen zu entwickeln ist schwierig; deshalb entwickelt das Team keine „Linux-Distribution“.